Projekt "Korb"
Der Begriff "Korb" steht für den Sozialmarkt "Der Korb", welcher vom Verein "Sozialzentrum Vöcklabruck" betrieben wird. Ein Sozialmarkt ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen den Einkauf bestimmter Güter des täglichen Bedarfs zu deutlich verringerten Preisen. Damit soll den Menschen auch das Haushalten mit wenig Geld erleichtert werden. Der Zugang zum Sozialmarkt erspart jedoch nicht zusätzliche Einkäufe in "normalen" Supermärkten.
In einem Sozialmarkt gibt es üblicherweise nur ein eingeschränktes Angebot an Grundnahrungsmitteln, fallweise auch an Hygieneprodukten und ähnlichem. Die Produkte sind grundsätzlich einwandfrei, oft ist es jedoch Ware mit leichten Verpackungsschäden, falschem Etikett oder Ware kurz vor ihrem Ablaufdatum. Den in Sozialmärkten angebotenen Produkten bleibt damit eine sonst übliche Entsorgung erspart.
Eine Einkaufsberechtigung im Sozialmarkt erhalten nur Personen bzw. Haushalte, welche ein niedriges Einkommen nachweisen können (max. ca. 700-900 EUR/Monat). Einkaufsberechtigte erhalten einen Ausweis, welcher zu maximal drei Einkäufen pro Woche berechtigt, wobei auch der maximale Gesamtbetrag begrenzt ist. Derzeit (2014) gibt es etwa 40 Sozialmärkte in ganz Österreich (auch SOMA = Sozialmarkt genannt), die Tendenz ist steigend, was auf einen klaren Anstieg der armutsgefährdeten Bevölkerung in Österreich hindeutet. Diesen Umstand erkannten auch die verantwortlichen des "Sozialzentrums Vöcklabruck" und gründeten bereits im Mai 2006 den ersten Sozialmarkt im Bezirk.
Nachdem im Clubjahr 2008/09 die ersten Kontakte zum Korb hergestellt worden und eine erste finanzielle Hilfe ergangen war, wurden im Clubjahr 2009/10 die Weichen gestellt, den Korb zum derzeit wichtigsten Sozialprojekt des Clubs zu machen. Neben regelmäßigen finanziellen Zuwendungen wurden ab 2009 spezielle Weihnachtsaktionen gestaltet, wobei wir meist von den Mitgliedern des Interactclub Vöcklabruck unterstützt wurden.
Für die Weihnachtsaktionen wurde auf Altersgruppen abgestimmtes Spielzeug sowie ebenso jede Menge geeigneter Lesestoff beschafft und an Kinder Bezugsberechtigter Eltern verteilt.
Die Anzahl der Bezugsberechtigten im Korb stieg von Jahr zu Jahr, damit änderte sich aber auch die Zusammensetzung der "Kunden". Ab 2013 wurde die Weihnachtsaktion durch eine Unterstützungsaktion zum Schulanfang abgelöst. Von den Weihnachtsaktionen übrig gebliebenes Spielzeug wurde 2012 an ein Kinderhaus der Franziskanerinnen Vöcklabruck in Rumänien gespendet.
Seit 2010 leitet Freund Elmar August Wimmer den Gemeindienst im Club und er ist damit der Hauptverantwortliche für dieses erfolgreiche Projekt.